Don’t call it a dream, call it a plan – oder, wie aus dem Traum ein Plan wurde

46° 48’ 21.9’’ N ; 7°09’37.3’’ E Das ist meine aktuelle Position. Bestimmt habe ich sie nicht mit Hilfe eines Sextanten und ich habe sie in keine Seekarte fein mit Bleistift eingezeichnet. Ich befinde mich in den Schweizer Voralpen. Ein komischer Ort, um mitten in Europa, am Fusse der Alpen einen Segelblog ins Leben zu rufen. Was soll das also alles?

Die Segelsehnsucht hat mich gleich bei meinem ersten Törn gepackt. In das Meer hatte ich mich schonlange vorher verliebt. Lange Spaziergänge warm eingepackt im Herbst an der dänischen Nordseeküste gehören zu meiner Kindheit so lange ich denken kann. Den Wellen zuhören und dem Rauschen des Windes, hatte schon immer etwas Beruhigendes. Dann hat mir eine Freundin im Studium vom Segeln berichtet und ich war sofort interessiert. In Hannover aufgewachsen, hab ich auch meine ersten Segelversuche auf dem heimischen Maschsee unternommen. Von Haus aus bin ich also eher Pfützenseglerin. Nach dem Geibeltornado (drehende Winde aufgrund einer angrenzenden Strasse!) wollte ich aber auch die grossen Winde kennenlernen und bin auf die Ostsee umgestiegen. Ich war schon immer gern in der Welt unterwegs oder meine Eltern würden sagen, „ich konnte noch nie den Hintern still halten“ und so hat es mich nach dem Studium in die Ferne gezogen. Allerdings zunächst nicht in die Südsee, sondern auf die politische Insel in der Mitte Europas, die Schweiz. Hier lebe ich seitdem.

Länger segeln, die Welt bereisen. Bisher ist es ein Traum, aber ich habe beschlossen, es jetzt einen Plan zu nennen. Ich möchte euch nicht nur an der Vorbereitung auf die grosse Reise teilhaben lassen, sondern auch vorstellen mit welchen Materialien ich lerne, welche Reiseberichte und Blogs mich überzeugt haben und suche Gleichgesinnte, die das Fernweh nicht stillsitzen lässt. Ich möchte euch Segeldestinationen vorstellen und zeigen, wie man Träume wahr werden lässt.

Ich möchte die Welt bereisen, auf dem Wasserweg. Der Plan steht. Im nächsten Jahr geht es für mich über den grossen Teich und über den Äquator. Aber eins nach dem anderen…

«Sailing the world, one ocean at a time»

 

 

 

 

 

 

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