Teil 4 meiner Atlantiküberquerung – Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Es wird ernst. 15kg mögliches Gepäck, zwei Taschen und die alles entscheidende Frage: «Wie viele Unterhosen pro Woche nehme ich mit?».

Am letzten Wochenende war es so weit, meine erste Runde Probepacken stand bevor. Gar nicht so einfach… Selbstverständlich hatte ich mir vorher bereits eine ausführliche Liste geschrieben. Die Liste ist unterteilt in drei Kategorien: 1. Medikamente, 2. Zubehör und 3. Kleidung. Aus dieser Reihenfolge ergibt sich nicht zwingend auch die Priorität der Kategorien, wobei sich herausstellte, dass Zubehör bei weitem am meisten Gegenstände umfasst.

Die ganze Liste hier aufzuführen, ist für die meisten wahrscheinlich nicht allzu interessant. Im Internet kursieren allerhand Listen früherer Clipper Crews. Eigentlich geht es ab dem Level 3 Training immer wieder konstant um die Fragen, was und wie am besten gepackt wird. Eine Idee – die sich bei vielen durchzusetzen scheint – ist, Päckchen für jede Woche zu packen. Vom Grundprinzip war auch ich davon sofort überzeugt. Auf diese Art verhindert man ewiges Rumkramen in allen Säcken, weiss genau, wie viele Päckchen noch da sind und vor allem sind die Unterhosen schön sortiert und rationiert. Die Frage «wie viele Unterhosen nimmst du mit?» habe ich direkt hinter der Frage «Wo kommst du her und warum machst du hier mit?» definitiv am häufigsten gestellt bekommen. Der Trend scheint in Richtung eine pro Woche zu gehen. Irgendwie kommt mir das doch ein bisschen sehr sparsam vor, weshalb ich zwei pro Woche einplane und vielleicht irgendwo noch eine zur Reserve verstecke.

Anhand meiner Liste habe ich zuerst einmal begonnen, den ganzen Kram zusammen zu suchen. Im Ergebnis sah das dann so aus:

Kleidung unsortiert

Anschliessend habe ich alles sortiert und noch einmal mit der Liste abgeglichen. Ergebnis: Gar nicht schlecht, fast alles da und es ist überhaupt nicht so viel, wie gedacht.

Nun liegen die Sachen noch immer wie auf dem Titelbild verteilt auf dem Fussboden und jeden Tag kommen weitere Sachen dazu. Gestern habe ich Shampoo, Duschgel, Reinigungstücher etc. gekauft. Irgendwie sind diese Sachen ganz schön schwer. Daneben habe ich mir für günstige 40 CHF einen MP3 Player der alten Generation zugelegt. Klein und leicht überzeugt er nicht nur mit praktisch nicht notwendigem Stauraum, sondern hoffentlich auch mit langer Akkulaufzeit. Strom ist Mangelware an Bord. Deshalb gibt es auch eine Powerbank, die mit ins Gepäck muss. Ausgesucht habe ich mir eine, die auch mithilfe kleiner Solarpanele geladen werden kann. Mal sehen, wie gut die funktionieren wird.

Auch ein paar mehr wasserdichte Säcke ergänzen meine Outdoorausrüstung. Bei der Kleidung setze ich voll auf Merino. Ich könnte inzwischen ganze Beiträge mit den unterschiedlichen Marken und Vor- und Nachteilen füllen. Ich habe definitiv genug Auswahl, um für die nächsten 10 Jahre und sämtliche Outdooraktivitäten gut ausgerüstet zu sein.

Schwierig finde ich insgesamt und insbesondere auch an dem Wochensackkonzept, dass ich gar nicht einschätzen kann, wann es wie warm wird. In England kann der Sommer bekanntlich ja auch ein wenig kühler werden, in Uruguay ist Winter und um den Äquator herum wird es richtig warm. Letztlich werde ich wohl einzelne Päckchen für warm und kalt packen und falls es insgesamt nicht alles in die Taschen passt, muss eines der Päckchen dran glauben. Das wird am Schluss noch einmal richtig spannend.

Bis dahin werde ich weiter Dinge auf meinem Fussboden ergänzen…

Cheers!

Caro

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